internationaler Kunstpreis der Stadt Fürstenwalde/Spree

04. Oktober 2022 – 16. Dezember 2022
Vernissage: 02.10.2022, 17.00 Uhr
Festsaal Altes Rathaus Fürstenwalde 

Teilnehmende Künstler:

Marlies Achermann-Gisinger
Anja Asche
Arnold Bauer
Wolf Becke
Sylvia von Bernstorff
Ulrike Blindow
Carsten Borck
Heike Burghardt
Adam Czech
Malin Emming
Sinje Faby
Antje Fischer
Hansi Fuchs
Bettina Graber-Reckziegel
Gunther Graf
ThomasHeger
Ute Hellriegel
Karin Hilbers
Chiara Hofmann
Corinne Holthuizen-Habermann
Donghwan Kim
Christa Klüßendorf
Zhenya Li
Ronny Lichtenberg
Felix Lorenz
Jürgen Luga
Andrea Mähner
Gabriele Mehlhorn-Decker
Claudia Michel
miriam
Natasha Moreno
Thomas Möller
Sibylle Möndel
Gabriele Neumaier
Christa Niestrath
Rafał Gerard Nowicki
Jon Pahlow
Jae Jin Park
Vanessa Maria Peinemann
Heike Penner
Ernst Petras
Susanne Pfeiffer
Anna Pocher
Marina Podolska
Chris Popović
Ulf Püschel
Ursula Reiff
Walter Rockenbauch
Claudia Speer
Ines Schaikowski
Rosa Schmidt
Ursula Schroer
Asja Schubert
Gabriele Sehn
Beate Senf-Hentsch
Pia Simmendinger
Bernhard Sprute
Sabine Thatje-Körber
Mascha Trojer
Helene Tschacher
Jürgen Villmow
Ute Westien



 

Ausschreibung

10. Ausstellung „Miniatur in der bildenden Kunst“ 2022                                                                    

Veranstalter:

Die 10. Ausstellung „Miniatur in der bildenden Kunst“ wird durch die Kulturfabrik Fürstenwalde, der Kunstgalerie Altes Rathaus Fürstenwalde und dem Verein der Freunde und Förderer der Kunstgalerie Altes Rathaus Fürstenwalde veranstaltet. Unterstützt wird das Projekt durch die Stadt Fürstenwalde/Spree.

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Thema:

Die im nächsten Jahr stattfindende Miniaturausstellung widmet sich anlässlich des 750. Jubiläums der Stadt Fürstenwalde/Spree dem Thema „wachsen und werden“.

Künstlerinnen und Künstler, die sich bewerben wollen, visualisieren mit ihren Arbeiten den kulturellen, demografischen, gesellschaftlichen oder infrastrukturellen Wandel, welcher in einer globalisierten Welt, explizit in einem Dorf, einer Stadt oder einer Kommune,  sowohl positiv als auch negativ auffällt.

Erdgeschichtlich betrachtet, wandelt der Mensch noch nicht allzu lange auf diesem Planeten, doch gelang es ihm in kürzester Zeit an die Spitze der Nahrungskette empor zu klettern. Noch vor 100.000 Jahren waren unsere Vorfahren eine unbedeutende Spezies, die sich gegen mindestens fünf weitere Arten der Gattung Mensch durchsetzen mussten. Es gelang ihnen und ihre Vorherrschaft hält bis heute an. Der Homo sapiens besitzt die Fähigkeit, wie kein anderes Tier zu unvergleichlichem kreativen, wie auch zerstörerischen Handeln und ist zugleich Beherrscher und Bedrohung des Planeten.  Noch bevor die jungsteinzeitliche Revolution begann, der Mensch sesshaft wurde, Ackerbau und Viehzucht betrieb, lebten auf dieser Erde gerade einmal so viele Menschen, wie heute allein in der Schweiz. Inzwischen lebt die „Krone der Schöpfung“ zusammengepfercht in Megacitys, die eine Einwohnerschaft von knapp 40 Millionen zählen. Ob der Mensch nun wirklich die „Krone der Schöpfung“ oder doch eher ein „Unfall der Evolution“ ist, kann in der künstlerischen Auseinandersetzung genauso behandelt werden, wie der Fakt das aktuell die Erde von 7,89 Milliarden „Kronen“ oder „Unfällen“ bevölkert wird.

Daraus resultieren selbstredend Probleme! Neben vielen Nachteilen haben sich im Laufe der Geschichte aber auch gewisse Bequemlichkeiten und Vorteile herausgebildet. Und, wie soll es auch anders sein: Was dem Einen ein Vorteil ist, ist einem Anderen ein dramatischer Nachteil.

Die Gesellschaft ist genau wie die Welt im stetigen Wandel und was in unserem menschlichen Dasein Veränderung bedeutet, kann auch auf urbane Strukturen übertragen werden. Eine elementare Unabdingbarkeit für eine gemeinsame Zukunft ist aber, dass der Mensch einen Kompromiss aus allen Vor- und Nachteilen finden muss. Anderenfalls stellt sich nicht die Frage, wo unsere Reise hingeht.

Folgende Stichworte könnten bei der Auseinandersetzung mit dem Thema hilfreich sein:

Wirtschaftsförderung – Metropole oder Peripherie – Jobs – Steuereinnahmen – Attraktivität durch Angebote – kulturelle Vielfalt und kultureller Austausch – Infrastruktur – Schnelllebigkeit – Bilderflut – Aufbruch tradierter Strukturen – Toleranz und Aufgeschlossenheit – steigende Mieten – steigende Kriminalität – Preiserhöhungen – Luxusgüter – Überproduktion – Klimaerwärmung – Hunger – Armut – Reichtum – Verrohung der Gesellschaft – Konsum – Entfremdung – soziale Urbanisierung – Menschenrechte – Gleichberechtigung – Massentierhaltung – Stadtumsiedlungen für Rohstoffabbau – Meeresspiegel – kulturelle Differenzen – Umgang mit historischem Erbe – Traditionsverlust – Artensterben – Vereinsamung – Umweltzerstörung – Rassismus – Homophobie – Geld und Macht – Flucht und Vertreibung – Bodenversiegelung – Anonymität – medizinischer Fortschritt – Überbevölkerung …

Dauer: (Alle Termine unter Vorbehalt)

Vernissage: 02.10.2022

04.Oktober 2022 – 16. Dezember 2022

Finissage: 16.12.2022

Ausstellungsort:

Kunstgalerie Altes Rathaus Fürstenwalde

Am Markt 1

15517 Fürstenwalde/Spree

Bewerbungsunterlagen:

Alle Unterlagen per E-Mail, CD oder USB-Stick

o   Vita in deutscher Sprache nebst Ausstellungsbiografie (Der Veranstalter behält sich Kürzungen vor)

o   aktuelles Portraitfoto

o   1 aussagekräftige farbige Abbildung je Exponat (TIFF, JPG, PDF, EPS) in druckfähiger Auflösung

o   kurze Projektbeschreibung, Gedanken bzw. Aussagen des Werkes zum Thema

o   Erklärung über die Urheberschaft der Einreichung

o   Keine Originale einreichen!

Einsendung der Bewerbungsunterlagen:

Alle Bewerbungen müssen bis zum 02.05.2022, 17.00 Uhr beim Veranstalter sein. Die Benachrichtigung über die Teilnahme erfolgt durch den Veranstalter bis zum 31.05.2022.

Die Bewerbungsunterlagen können persönlich gebracht werden oder den Veranstalter auf dem Versandweg erreichen. Postalisch eingereichten Bewerbungsunterlagen ist ein hinreichend frankierter Rückumschlag beizufügen.

Voraussetzungen für die Zulassung:

Zugelassen zur Teilnahme an der Ausstellung „10. Miniatur in der bildenden Kunst“ sind weltweit alle künstlerisch tätigen natürlichen Personen. Nach Bewerbungsschluss entscheidet eine Jury über die Teilnahme der Bewerberinnen und Bewerber. Zugelassen sind Werke der Malerei, Druckgrafik, Grafik, Zeichnung, Fotografie, Skulptur und Plastik. Die Werke müssen signierte und ggf. nummerierte Originale und dürfen nicht älter, als 4 Jahre sein.

Die Beschaffenheit der Kunstwerke muss einen Postversand ohne unangemessenen Verpackungsaufwand zulassen. Im Zweifel werden fragile Kunstwerke nicht zurück geschickt sondern müssen abgeholt werden. Beschädigt eintreffende Werke müssen ebenfalls abgeholt werden. Bei offensichtlich beschädigt eintreffenden Sendungen wird die Annahme von vornherein verweigert.

Jeder Bewerber kann Bewerbungsunterlagen für bis zu 5 voneinander unabhängige Werke einreichen. Serien oder Folgen (maximal 3-teilig!) gelten als ein Werk und werden geschlossen angenommen oder abgelehnt.

Beteiligungsentgelt:

Es ist ein Teilnahmeentgelt in Höhe von 12,00 € für jedes eingereichte Kunstwerk bzw. für jede Serie oder Folge zu entrichten.

Zahlungsempfänger: Verein der Freunde und Förderer der Kunstgalerie Altes Rathaus e.V.

BIC: WELADED1LOS

IBAN: DE37 1705 5050 3000 7258 64

Betreff: Name, Vorname, Geburtsjahr (des Einzahlers).

Ohne Entrichtung des Entgelts wird die Einreichung nicht bearbeitet!

Das Entgelt ist fällig unabhängig davon, ob eine Teilnahme an der Ausstellung stattfindet oder nicht.

Nicht zugelassen sind Audio- und Videokunst, Lichtinstallationen und alle anderen Genres, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen sowie Kopien von Originalen.

Der Begriff „Miniatur“ versteht sich in dieser Ausschreibung ausschließlich auf das Format. Die Abmessungen dürfen bei zweidimensionaler Kunst 10 x 10 cm, bei Skulpturen und Plastiken  10 x 10 x 10 cm nicht überschreiten. Bei Serien oder Folgen darf jedes Teil für sich nicht größer als 10 x 10 x 10 cm  sein.

Alle Kunstwerke sind ohne Rahmen und Passepartout einzureichen, sofern der Rahmen nicht explizit Bestandteil des Werkes ist.

 

Versicherung:

Ein professioneller und gewissenhafter Umgang mit den eingereichten Werken durch den Veranstalter wird zugesichert. Die Kunstwerke werden außerdem durch den Veranstalter für die Dauer der Ausstellung ausschließlich am Ausstellungsort versichert.

Teilnahme an der Ausstellung und Veröffentlichung:

Alle eingereichten Kunstwerke werden im Internet veröffentlicht. Mit der Teilnahme gilt die Genehmigung zur Reproduktion und Veröffentlichung der eingereichten Werke als erteilt. Ein Beirat entscheidet über die Teilnahme der eingereichten Werke an der Ausstellung sowie über die Vergabe des Kunstpreises der Stadt Fürstenwalde/Spree. Der Beirat kann seine Entscheidungen korrigieren, wenn die tatsächliche Beschaffenheit des Kunstwerkes aus der digitalen Einreichung nicht ersichtlich war und nicht den Anforderungen hinsichtlich künstlerischer und handwerklicher Qualität entspricht. Es erscheint ein Katalog mit allen Werken, die an der Ausstellung teilnehmen. Jeden Einreicher steht ein Katalog kostenfrei zu.

Einsendung:

Alle vom Beirat zugelassenen Arbeiten müssen bis zum 01.Juli 2022, 17.00 Uhr beim Veranstalter sein.

Rücksendung:

Für die Rücksendung der Werke ist ein hinreichend frankierter Rückumschlag beizufügen. Dreidimensionale Werke sind in einer wiederverwendbaren Verpackung einzusenden. Das Porto für die Rücksendung dieser Werke ist in Briefmarken beizufügen. Einreichungen, die diese Bedingungen nicht erfüllen werden nicht zurückgeschickt. Sie müssen dann abgeholt werden.

Preise:

1.       Kunstpreis der Stadt Fürstenwalde/Spree, Überreichung zur Vernissage

Die Stadt Fürstenwalde vergibt den Kunstpreis der Stadt Fürstenwalde/Spree 2022 in Höhe von 2.000 € an 2 Künstler zu gleichen Teilen.

2.       Kunstpreis der Freunde und Förderer der Kunstgalerie Altes Rathaus, Überreichung zur Finissage

Der Verein der Freunde und Förderer der Kunstgalerie Altes Rathaus Fürstenwalde stiftet einen Kunstpreis in Höhe von 750 €. Dieser Preisträger wird durch die an der Ausstellung teilnehmenden Künstler gewählt. Die Werke sind im Internet veröffentlicht: www.kunst-fw.de. Abgestimmt werden kann vor Ort oder per E-Mail (galerie@kulturfabrik-fuerstenwalde.de). Jeder Abstimmungsberechtigte hat 1 Stimme, die er vergeben kann. Niemand darf seine Stimme dem eigenen Werk geben. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Beirat.

Preisträger kann nur werden, wer selbst an der Abstimmung teilgenommen hat!

Einverständniserklärung:

Mit der Einreichung der Bewerbungsunterlagen erklärt der Bewerber, dass er die Ausschreibungsbedingungen für die 10. Ausstellung Miniatur in der bildenden Kunst anerkennt.

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